Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stuttgart

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Grundsätze zu den möglichen Abladetiefen beim Befahren des Neckars

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hält in der Fahrrinne eine Fahrrinnentiefe von 2,80 m vor (schifffahrtpolizeiliche Anordnung 8/00).

Abhängig von der Geschwindigkeit des Schiffes, des Gewässerquerschnittes, Sog durch begegnende oder überholende Schiffe muss mit einer zusätzlichen Einsinktiefe jeden Schiffes gerechnet werden.

Zwischen der Abladetiefe und der Fahrrinnentiefe ist ein Flottwasser notwendig.

Die Entscheidung, und somit die Verantwortung bezüglich der Abladetiefe obliegt dem Schiffsführer (§ 1.06 BinSchStrO). Zu der Entscheidung wie viel Flottwasser im Einzelfall notwendig ist, kann der Schiffsführer die Eigenheiten des Schiffes, seine Ortskenntnis sowie die Abflussverhältnisse berücksichtigen.

Bei Schiffen ab 11 m Breite, müssen ggf. Einschränkungen durch die Eckaussteifungen in den Schleusenkammern berücksichtigt werden. Diese sind durch eine schifffahrtspolizeiliche Anordnungbekannt gegeben worden.

Fahrzeuge, die gefährliche Güter nach ADNR beördern und keine Doppelhüllenschiffe sind, haben Ihre Abladetiefe so einzurichten, dass ein Sicherheitsabstand von mindestens 20 cm zur Fahrrinnentiefe vorhanden ist.